Selbstverteidigung für Anfänger - die 10 wichtigsten Schritte für deinen sicheren Start
Wie du ohne Vorerfahrung deine Sicherheit im Alltag erhöhen kannst

Konfliktsituation im Alltag: Ein Mann packt einen anderen am Kragen – typische Gefahrensituation für Selbstverteidigung
Selbstverteidigung zu lernen ist für viele Menschen ein großer Schritt. Nicht, weil die Techniken schwer wären, sondern weil die Entscheidung zu starten Mut erfordert. Viele wissen nicht, wo sie anfangen sollen, oder glauben, dass Selbstverteidigung nur etwas für sportliche, starke oder erfahrene Menschen sei.
Die Wahrheit ist: Jeder kann Selbstverteidigung lernen – wirklich jeder.
Unabhängig von Alter, Kraft, Fitness oder Erfahrung.
Dieser Guide zeigt dir die 10 wichtigsten Schritte, um als Anfänger sofort richtig zu starten – realistisch, verständlich und ohne Überforderung.
Warum Anfänger heute eine andere Selbstverteidigung brauchen
Viele stellen sich Selbstverteidigung wie im Film oder im Kampfsport vor. Doch das ist weit entfernt von der Realität. Kampfsport ist sportlich, technisch, präzise und oft jahrelange Trainingsarbeit.
Echte Selbstverteidigung ist dagegen:
- einfach
- direkt
- grobmotorisch
- stressresistent
- taktisch
- für jeden machbar
Und genau das brauchen Anfänger: keine überkomplexen Bewegungen, sondern klare, funktionierende Schritte, die im Ernstfall tatsächlich abrufbar sind.
Dazu kommt:
Die Gewalt im Alltag ist unberechenbarer geworden. Täter nutzen Überraschungsmomente, Nähe, Manipulation oder schnelle Übergriffe. Viele Angriffe entstehen nicht aus sportlichen Kämpfen, sondern im Alltag – an Orten, an denen du es am wenigsten erwartest.
Deshalb ist es so wichtig, dass Anfänger realistische Selbstverteidigung lernen – und kein Show-Training.

Realistische Selbstverteidigung für Anfänger: Verteidigung mit Augenstich in einer akuten Gefahrensituation
Schritt 1 – Verstehe, was echte Selbstverteidigung bedeutet
Die wichtigste Grundlage kommt vor jeder Technik:
Echte Selbstverteidigung ist kein Kampf, sondern eine Kombination aus:
- Gefahr erkennen
- richtig reagieren
- Angriff stoppen
- entkommen
Es geht nicht darum, besser zu kämpfen als der Angreifer.
Es geht darum, überhaupt handlungsfähig zu bleiben.
Kein Sport – sondern Überleben
- keine Regeln
- keine Fairness
- keine Runden
- keine Schiedsrichter

Realistische Straßensituation in der Selbstverteidigung mit einem sogenannten dreckigen Trick
Deshalb müssen die Techniken einfach sein.
Einfachheit schlägt Stärke
Ein Anfänger mit klarer, direkter Technik ist einem Täter oft überlegen – weil er vorbereitet ist.
Schritt 2 – Gefahrensignale erkennen
Viele Übergriffe kündigen sich an.
Wer diese Signale erkennt, vermeidet 80 % aller Situationen.
Körpersprache
Täter senden unbewusst Signale wie:
- Fixierender Blick
- Aggressive Körperhaltung
- Unruhige Hände
- Spannung im Oberkörper
Distanzverletzung
Täter kommen oft zu nah, bevor sie angreifen.
Wer Distanz kontrollieren kann, gewinnt Zeit und Handlungsmöglichkeiten.
Vorzeichen eines Angriffs
Einige typische Vorzeichen:
- kurzes Zurücklehnen
- Schulterbewegung
- Hand hinter dem Rücken
- Blick zur Fluchtlinie
- Starrer Blick
Wenn du das erkennst, kannst du reagieren, bevor etwas passiert.
Schritt 3 – Die richtige Körperhaltung
Eine gute Körperhaltung ist die halbe Miete. Sie schützt dich, lässt dich beweglich bleiben und signalisiert Stärke.
Schutzposition
Eine neutrale, aber sichere Haltung:
- Hände offen vor dem Körper
- Ellbogen leicht gebeugt
- Füße hüftbreit
- Gewicht verteilt
Nicht aggressiv – aber geschützt.
Balance
Wenn du fällst, bist du wehrlos.
Darum lernst du Standstabilität.
Stabilität
Je stabiler du stehst, desto weniger kann dich jemand schieben, ziehen oder aus dem Gleichgewicht bringen.
Schritt 4 – Distanz verstehen (DER wichtigste Punkt für Anfänger)
Rote Zone - höchste Gefahr
Distanz entscheidet über Erfolg oder Misserfolg.
Hier musst du handeln, nicht nachdenken.
Graue Zone - Taktikzone
Du bist nicht in direkter Gefahr, aber der Täter könnte angreifen.

Selbstverteidigung: Eine Frau hält Distanz zu mehreren Angreifern in einer Bedrohungssituation
Sicherheitszone
Hier kannst du reden, einschätzen und Abstand halten.
Viele Anfänger lernen TECHNIKEN, aber nicht DISTANZ.
Dabei entscheidet Distanz darüber, ob die Technik überhaupt möglich ist.
Schritt 5 – Wie du Schläge & Stöße als Anfänger vermeidest
Die beste Abwehr ist keinen Schlag abzubekommen.
Bewegung statt Block
Blocken ist schwer und fehleranfällig.
Besser ist es, die Linie zu verlassen, oder eine Universal Schutztechnik anzuwenden.
Schrittarbeit
Ein kleiner Schritt kann einen ganzen Angriff ins Leere laufen lassen.
Kopf schützen
Der Kopf ist das wichtigste Ziel für Täter – und der empfindlichste Punkt bei dir.
- Hände hoch
- Ellenbogen eng
- Cross Cover (Universal-Schutztechnik)

Schutztechnik für Anfänger: Cross Cover zur Abwehr von Schlägen und Stößen in der Selbstverteidigung
Schritt 6 – Die einfachsten Techniken für Anfänger
Du brauchst keinen Katalog aus 200 Techniken.
Vier bis sieben Techniken reichen, um dich als Anfänger zu schützen.
- Handballenschlag (Palmstrike)
Einfach, grobmotorisch, sehr effektiv.
- Hammerschlag (Axtschlag auch für Waffennutzung)
Einfach, keine eigene Verletzungsgefahr, sehr vielseitig einsetzbar.
Absolut effektiv in der Nahdistanz.
- Ohrenpressschlag, Ohrfeige, Fingerstich
Alternativen, je nach Situation.
Für kurze Distanz, maximale Wirkung, für jeden erlernbar.
Schritt 7 – Stressreaktionen verstehen und nutzen
Im Ernstfall schaltet dein Körper auf Notfallmodus.
Tunnelblick
Du siehst weniger – darum brauchst du grobe Bewegungen.
Feinmotorik fällt aus
Vergiss komplizierte Hebel.
Grobmotorik bleibt
Und genau darauf basiert realistische Selbstverteidigung.
Schritt 8 – Warum Wiederholung wichtiger ist als Kraft
Kraft spielt eine untergeordnete Rolle.
Was zählt, ist:
- klare Bewegung
- Wiederholung
- Automatisierung
Darum lernen Kinder, Erwachsene und sogar Menschen ab 60 problemlos Selbstverteidigung – wenn die Techniken einfach sind.
Besonders Frauen stehen beim Einstieg in die Selbstverteidigung vor anderen Herausforderungen als Männer. Welche Konzepte realistisch sind und welche Versprechen eher in die Irre führen, beleuchten wir im Blog „Selbstverteidigung für Frauen – was wirklich funktioniert“.
https://www.strongline.de/blog/selbstverteidigung-fuer-frauen-was-wirklich-funktioniert/
Schritt 9 – Wie du zuhause richtig trainierst
Du kannst alles zuhause üben.
Ohne Ausrüstung. Ohne Partner.

Online Selbstverteidigung zuhause trainieren: Training im Wohnzimmer mit Videoanleitung und Körperdummy
Anfänger-Trainingsplan (Beispiel)
- 3 Minuten Schrittarbeit
- 3 Minuten Schutzposition
- 5 Minuten Palmstrike
- 5 Minuten Hammerschlag
- 5 Minuten Kombination
- 5 Minuten Kniestoß
- 4 Minuten mentale Visualisierung
Je nach Plan reichen 10, 20 oder 30 Minuten 1-3x wöchentlich völlig aus.
Schritt 10 – Der beste Einstieg: ein strukturiertes online System
Viele Anfänger scheitern, weil sie keinen roten Faden haben.
Ein Video hier, ein Tipp dort – aber keine Struktur.
Die Basic Class löst genau dieses Problem:
Damit lernst du Schritt für Schritt, ohne Überforderung.

Online-Selbstverteidigung funktioniert, wenn ein durchdachtes System, klare Trainingsstrukturen und reale Techniken miteinander kombiniert werden.
Für wen ist Selbstverteidigung besonders wichtig?
- Frauen
- Menschen ab +40
- Menschen mit Unsicherheit
- Berufspendler
- Menschen mit negativen Erfahrungen
- Anfänger ohne Kraft
Selbstverteidigung ist kein Hobby – es ist eine Fähigkeit, die dein Leben verändern kann.
Fazit: Jeder kann Selbstverteidigung lernen
Der wichtigste Schritt ist, überhaupt zu beginnen.
Nicht perfekt zu sein. Nicht stark zu sein.
Wenn du lernen möchtest, wie Selbstverteidigung einfach und realistisch funktioniert, dann ist die Basic Class dein idealer Einstieg.
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"Alles hat 100 Prozent Hand und Fuß. Auch in Sachen Nachhaltigkeit muss sich hier niemand Gedanken machen."
Marcel Descy
44 Jahre Kampfsport-Erfahrung · 33 Jahre Trainer · Gründer der Strongline Academy SelfDefense
Ich habe in meinem Leben hunderte reale Konflikte gesehen, analysiert und selbst erlebt – und genau deshalb habe ich ein minimalistisches, stressbasiertes Selbstverteidigungssystem entwickelt, das für jeden funktioniert.
Meine Mission:
Menschen dabei zu unterstützen, sich endlich sicher zu fühlen.
Ohne Schnickschnack. Ohne Show-Techniken.
Sondern mit echtem, funktionierendem Eigenschutz – für die Straße, für den Alltag und für deine persönliche Sicherheit.
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